antiwucher:BestbyCall ist eine Einwahlhilfe, die aus über
20 verschiedenen Internet-by-Call-Tarifen den zum aktuellen Zeitpunkt
günstigsten Tarif ermittelt und für die direkte Einwahl vorschlägt. Dabei
greift der antiwucher:BestbyCall auf eine verschlüsselt abgelegte
Providerdatenbank zu, die sowohl Provider mit und ohne Einwahlgebühr als
auch Regionaltarife und XXL-Einwahlnummern enthält. Provider, für die eine
Anmeldung nötig ist, die Grundgebühren verlangen oder einen Mindestumsatz in
einem vorgeschriebenen Zeitraum erfordern, werden vom Tarifmanager nicht
unterstützt. Die Aufnahme eigener Tarife oder Abänderung der vorhandenen
Tarifdaten ist zum Schutz vor Manipulation und 0190-Nummern nicht möglich.
Updates der Providerdatenbank und der Software selbst
erledigt das Programm automatisch im Hintergrund. Bei jeder Einwahl wird auf
eine neuere Version der Providertabelle und der Software geprüft und ggf.
automatisch aktualisiert. Bei Softwareupdates erscheint zusätzlich ein
Hinweis zur neuen Programmversion.
Alle im Tarifmanager vertretenen Provider rechnen die Gebühren über
die normale Telefonrechnung ab, dort erscheinen die einzelnen Provider im
Abschnitt "Beträge anderer Anbieter". antiwucher:BestbyCall funktioniert mit
allen gängigen Windowsversionen, Modems und ISDN-Karten, nicht jedoch über
DSL. Der Tarifmanager enthält einen Gebührenzähler zur Kostenkontrolle, unterstützt
die Gratis-Einwahl über den T-ISDN-XXL-Tarif an Sonn- und Feiertagen, kennt
neben bundesweiten auch regionale Tarife und kann eine eventuelle
Einwahlgebühr über eine vorher festgelegte geschätzte Surfdauer auf faire
Art in die Berechnung des günstigsten Anbieters eingehen lassen.
Der antiwucher:BestbyCall ist online unter
antiwucher
BestbyCall erhältlich,
dort wird die jeweils aktuelle Version kostenlos zum Download angeboten. Die
Tarifupdates sind ebenfalls kostenlos, außer den von antiwucher:BestbyCall
angezeigten Providergebühren für die Internetverbindung entstehen keine
weiteren Kosten. Alle von antiwucher:BestbyCall angezeigten Kosten sind
Effektivpreise inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer. Wir empfehlen,
ausschließlich die jeweils aktuelle Softwareversion zu verwenden bzw. ältere
Versionen baldmöglichst entweder per Autoupdate, das bei einer ersten
Verbindung ausgelöst wird, oder per manuellem Download auf den neusten Stand
zu bringen. Nur so ist ein reibungsloser Ablauf des Dienstes gewährleistet.
Es gelten die Nutzungsbedingungen für den
antiwucher:BestbyCall, die bei der Installation, aber auch in den Optionen
von antiwucher:BestbyCall unter "Info", eingesehen werden können.
Systemvoraussetzungen
- PC mit Windows 95, Windows 98, Windows ME, Windows NT,
Windows 2000 oder Windows XP.
- Installiertes Modem oder ISDN-Karte mit passenden CAPI-Treibern
- Installiertes DFÜ-Netzwerk (Bestandteil von Windows)
Installation
antiwucher:BestbyCall besteht zunächst aus einer
Installationsdatei, antiwucher:BestbyCall_setup.exe, die per
Download unter
antiwucher
BestbyCall erhältlich ist. Beim Start der Installation fragt
antiwucher:BestbyCall nach der eigenen Ortsvorwahl, um auch regionale Tarife
vorschlagen zu können, sowie nach dem Modem, das verwendet werden soll und
nach dem Zielverzeichnis für die Installation.
Unter "Deine Ortsvorwahl" gibt man die eigene Ortsnetz-Vorwahl an, z.B.
030 für Berlin, 0761 für Freiburg usw. Enthält die Providertabelle für
dieses Ortsnetz einen Regionalprovider, wird er zusätzlich zu den
bundesweiten Anbietern angezeigt.
XXL-Tarif Ja / Nein: in Verbindung mit einem T-ISDN-XXL-Anschluß, der sonn-
und feiertags kostenloses Telefonieren beinhaltet, lässt sich über
antiwucher:BestbyCall an den entsprechenden Tagen auch gratis Surfen.
antiwucher:BestbyCall kann die Richtigkeit dieser Angabe nicht überprüfen!
Unter "Verbinden über" listet antiwucher:BestbyCall alle zur Zeit unter
Windows installierten Modem(-Treiber) auf. Sind mehrere Geräte installiert,
kann man hier auswählen, welches Gerät antiwucher:BestbyCall zum
Verbindungsaufbau verwenden soll. Über PPPoE-Treiber wie "T-DSL-Adapter
Line01" ist kein Verbindungsaufbau möglich.
Über die Schaltfläche "..." hinter "Installieren in" kann man im
Verzeichnisbaum das Zielverzeichnis auswählen oder im Textfeld davor den
Pfad für die Installation direkt angeben.
Zur Deinstallation von antiwucher:BestbyCall startet man die Datei "uninstaller.exe"
im antiwucher:BestbyCall-Verzeichnis, der Tarifmanager wird daraufhin
vollständig entfernt.
Erster Start
und Einwahl
antiwucher:BestbyCall legt bei der Installation auf dem Desktop und unter
Start | Programme eine Verknüpfung an, über die der Tarifmanager gestartet
werden kann.
Das antiwucher:BestbyCall-Fenster
Nach der Installation präsentiert antiwucher:BestbyCall die
Providertabelle, wählt den zum aktuellen Zeitpunkt günstigsten Provider aus
und über "Verbinden" kann direkt die Einwahl gestartet
werden. Über "Optionen" lassen sich die
Grundeinstellungen von antiwucher:BestbyCall wie Modem und Wähloptionen
anpassen, aber auch zusätzliche Features wie XXL oder Provider mit
Einwahlgebühr werden hier aktiviert.
Der Gebührenzähler
Über der Providertabelle befindet sich der Gebührenzähler. Hier werden
die seit dem letzten Zurücksetzen des Gebührenzählers hergestellten
Verbindungskosten aufaddiert. Klickt man auf die Gesamtkosten-Schaltfläche,
zeigt antiwucher:BestbyCall den Gebührenreport, der alle über
antiwucher:BestbyCall hergestellten Verbindungen auflistet. Jede Verbindung
wird mit Datum, Uhrzeit, Dauer, Kosten und genutztem Provider
festgehalten. Über die Schaltfläche "Löschen" kann man den Gebührenzähler
zurücksetzen und damit alle Einträge aus dem Gebührenreport entfernen.
"Drucken" gibt die Gebührenliste auf dem Windows-Standard-Drucker aus. Vor
manuellen oder automatischen Softwareupdates, die den Gebührenzähler
zurücksetzen, kann so die Gebührenliste gedruckt und archiviert werden. Der
Standard-Drucker ist der zu letzt installierte Drucker, in manchen Fällen
ist das ein Fax-Treiber. Unter Start | Einstellungen | Drucker lässt sich
mit der rechten Maustaste ein anderer Drucker "als Standard definieren".
Die Providertabelle
Die Providertabelle enthält die Einwahldaten einer wechselnden Anzahl
von Internet-by-Call-Providern mit Einwahlnummer, Benutzername und Passwort
sowie weiteren Einstellungen, sofern sie für einzelne Provider nötig sind.
Beim ersten Start enthält sie die Providerliste vom Erscheinungsdatum der
Softwareversion. Um die aktuelle Tariftabelle per Autoupdate zu erhalten,
muss zunächst eine Verbindung über antiwucher:BestbyCall hergestellt werden.
Die Versionsnummer von Software und Tariftabelle kann in den Optionen unter
der Registerkarte "Info" eingesehen werden.
Die Sortierung der Providertabelle kann angepasst werden, indem man die
entsprechende Spaltenüberschrift klickt, nach der sortiert werden soll. Ein
Klick auf "Takt" gruppiert z.B. alle Provider, die nach Sekundentaktung
abrechnen, danach folgen alle mit höherer Taktung. So lässt sich die
Providertabelle auch nach dem Preis oder Anbieternamen sortieren.
Direkt nach der Installation zeigt antiwucher:BestbyCall die Tarife im
Format Euro pro Stunde an. Dieses viel verbraucherfreundlichere Format,
Internetkosten anzugeben, benutzt antiwucher:BestbyCall seit den Anfängen im
April 2000. Für die Angabe "0,80 Euro/h" kann man viel eher ein Gespür
entwickeln als für Preisangaben wie 0,0133 Euro/Min. Um die Vergleichbarkeit
mit Minutenangaben zu gewährleisten, kann die Gebührenanzeige in den
Optionen unter "Gebühren" auch auf Minutenbasis umgeschaltet werden. Dort
kann auch die Währung zwischen Euro und DM gewechselt werden, was inzwischen
nur noch nostalgischen Wert hat, in der Umstellungsphase aber für die nötige
Transparenz sorgte.
Um die Providertabelle zusätzlich um Tarife mit Einwahlgebühr zu
erweitern, muss die Funktion "Provider mit Einwahlgebühr anzeigen" in den
Optionen von antiwucher:BestbyCall unter "Gebühren" aktiviert werden. In der
Providertabelle wird für diese Tarife dann die Höhe der Einwahlgebühr in
Klammern hinter dem Preis angegeben. Der Eintrag (+2,55) in der Kostenspalte
eines Providers bedeutet, dass für die Einwahl einmalig 2,55 Cent zum
Minuten- oder Stundenpreis hinzugerechnet werden. Die voraussichtliche
Surfdauer, die man in den Optionen angeben kann, entscheidet dann darüber,
ob solche Tarife trotz der Einwahlgebühr als günstigster Tarif vorgeschlagen
werden.
Verbinden
Beim Verbindungsaufbau wechselt die Anzeige von der Providertabelle zum
Statusfenster. Dieses Statusfenster zeigt während der gesamten
antiwucher:BestbyCall-Verbindung den Zustand der Verbindung und ggf. auch
Informationen zu Update-Aktivitäten an. Nach erfolgreicher Einwahl wird das
Statusfenster minimiert, kann aber jederzeit durch einen Doppelklick auf das
Traysymbol von antiwucher:BestbyCall wieder zum Vorschein gebracht werden.
Klickt man das Traysymbol mit der rechten Maustaste, kann man zwischen dem
Beenden der Verbindung und der Anzeige des Statusfensters wählen.
Während einer aktiven Verbindung wird im Stausfenster der Name des Providers
und die Dauer der Verbindung angezeigt. Zu Beginn der Verbindung gibt das
Programm Statusmeldungen über den Versionsabgleich und ggf. die Übertragung
von Tarifupdates aus und zeigt den Fortschritt eines Software- oder
Tarifupdate-Downloads mit einem Fortschrittsbalken an. Über die
Schaltfläche "Trennen" kann hier auch die Verbindung beendet werden. Bei
einem erfolglosen Einwahlversuch zeigt das Statusfenster mit einer mehr oder
weniger verständlichen Fehlermeldung den Grund für den Fehlschlag an.
Normalerweise kann der antiwucher:BestbyCall-Support bei genauer Angabe
dieser Fehlermeldung recht schnell bei der Lösung helfen, wenn dieses
Handbuch keinen hilfreichen Hinweis enthält.
Die Einwahlseite
Nach erfolgreicher Einwahl öffnet antiwucher:BestbyCall den
Standard-Browser von Windows und zeigt die Einwahlseite an. Der
Standard-Browser ist das Programm, das für die Darstellung von Dateien vom
Typ HTM bzw. HTML zuständig ist, normalerweise der zu letzt installierte
Browser. Ändern kann man die Zuordnung von Dateitypen zum jeweiligen
Programm im Windows Explorer unter Extras (bzw. Ansicht bei Win9x/ME) |
Ordneroptionen | Registerkarte "Dateitypen".
Die
Optionen
Modem
Unter Modem wird festgelegt, welches der unter Windows installierten
Modems benutzt werden soll. antiwucher:BestbyCall bietet alle ordungsgemäß
installierten Modems / ISDN-Treiber zu Auswahl an, gegebenenfalls muss das
richtige Gerät ausgewählt werden. Bei ISDN-Karten trägt der richtige Eintrag
meist den Zusatz "PPP" "ISDN Internet" oder "PPP ISDN". Ist aus technischen
Gründen keine Tonwahl (MFV) möglich, kann unter Wählverfahren auch die
Impulswahl (IWV) aktiviert werden. Die Einwahl dauert so aber je
nach Rufnummer deutlich länger.
Die Amtskennziffer:
Ist das Modem nicht direkt mit einer Amtsleitung verbunden, sondern mit
einer Telefonanlage, lässt sich hier die Ziffer eintragen, die die
Telefonanlage benötigt, um ein Amt zu bekommen. Meist bekommt man die
Freileitung mit eine Null. Gerade ältere Telefonanlagen benötigen nach der
Amtskennung noch eine oder mehrere Sekunden Wartezeit vor dem Wählen der
eigentlichen Provider-Rufnummer. In antiwucher:BestbyCall erreicht man das,
indem man pro Sekunde Wartezeit ein Komma an die Null anhängt. Der
Eintrag 0,, bewirkt also, dass antiwucher:BestbyCall vor der
Providerrufnummer eine Null vorwählt und dann 2 Sekunden wartet.
Mögliche Fehlermeldungen:
Vergessen Telefonanlagen-Besitzer, die Amtskennziffer in
antiwucher:BestbyCall einzutragen, erscheinen bei der Einwahl
Fehlermeldungen wie "Es nimmt niemand ab", "kein Amt" oder "kein Anschluss",
da das Programm nicht ins Festnetz wählen kann. Auch der umgekehrte Fall
führt zu solchen Fehlern, wenn also keine Telefonanlage verwendet wird, aber
trotzdem eine Null oder z.B. die eigene Vorwahl in das Amtskennziffer-Feld
eingetragen wird. antiwucher:BestbyCall kann dann zu keinem Provider eine
Verbindung aufbauen.
Gebühren
Gebührenoptimierung
Die Angabe, aus welchem Ortsnetz die Verbindung hergestellt wird,
benötigt antiwucher:BestbyCall zum einen, um auch regionale Provider, die
nur in bestimmten Ortsnetzen zur Verfügung stehen, vorschlagen zu können.
Die Angabe der richtigen Ortsvorwahl ist deshalb besonders wichtig, da
antiwucher:BestbyCall möglicherweise falsche Kosten errechnet oder Tarife
vorschlägt, die nicht zur Verfügung stehen, wenn es mit falschen Daten
versorgt wird. Darüber hinaus wurde die Vorwahl benutzt, um die
XXL-Einwahlen gleichmäßiger auf die zahlenmäßig begrenzten lokalen
XXL-Einwahlknoten zu verteilen. Inzwischen schlägt antiwucher:BestbyCall die
Einwahlnummern unabhängig von der eigenen Ortsvorwahl vor.
Wird antiwucher:BestbyCall z.B. auf Laptops unterwegs benutzt, muss bei
wechselnden Standorten gegebenenfalls die Vorwahl angepasst werden.
XXL-Tarif
In Verbindung mit einem T-ISDN-XXL-Anschluß, der sonn- und feiertags
kostenloses Telefonieren beinhaltet, lässt sich über antiwucher:BestbyCall
an den entsprechenden Tagen auch gratis Surfen. Aktiviert man XXL in
den Optionen, schlägt antiwucher:BestbyCall an Sonntagen und bundesweiten
Feiertagen XXL-Kostenlos-Provider vor. Dabei verlässt sich
antiwucher:BestbyCall darauf, dass der XXL-Tarif auch wirklich für den
Anschluss gilt, denn überprüfen kann das Programm das nicht. Wie für alle
anderen Berechnungen auch, verlässt sich der Tarifmanager bei der Anzeige der Tarife
auf die interne PC-Uhr bzw. das dort eingestellte Datum. Werden trotz eines
Sonn- oder Feiertages keine XXL-Tarife angezeigt, obwohl die Funktion
aktiviert ist, findet sich als Grund meist ein falsch eingestelltes Datum
bzw. eine verstellte Systemuhr. Um solche Probleme auszuschließen, kann
antiwucher:BestbyCall auf Wunsch die Systemzeit mit einem Atom-genauen
Zeitserver im Internet abgleichen. Mehr dazu im Optionen-Abschnitt
Verschiedenes.
Echtzeit Tarifwechsel:
Wird während der Verbindung ein anderer Provider günstiger als der
aktuell gewählte, kann antiwucher:BestbyCall die Verbindung auf Wunsch
trennen und mit dem günstigeren Provider wieder herstellen. Die Einwahlseite
wird bei diesem Wechsel nicht erneut geladen. Möchte man über den Wechsel
vorher informiert werden oder ihn ggf. ablehnen, aktiviert man zusätzlich
die Option "mit Hinweismeldung".
Provider mit Einwahlgebühr anzeigen:
antiwucher:BestbyCall zeigt nach der Installation nur Provider ohne
Einwahlgebühr an. Um auch Einwahlgebühr-Tarife angezeigt zu bekommen, muss
man diese Funktion in den Optionen aktivieren und kann im Feld darunter die
voraussichtliche Surfdauer angeben. Standardmäßig ist die mittlere Surfdauer
der antiwucher:BestbyCall-User von gerundet 30 Minuten eingetragen. Da die
Einwahlgebühr bei einer kurzen Verbindung viel stärker ins Gewicht fällt als
bei einer längeren, kann das Programm anhand dieser Surfdauer feststellen,
wie stark sich die Einwahlgebühr anteilig auf den Minutenpreis auswirkt und
so eine faire Bewertung vornehmen, ob der Tarif trotz Einwahlgebühr für die
vorgesehene Surfdauer der günstigste ist.
Gebührenanzeige
Ermöglicht den Wechsel der angezeigten Währung und der Tarifbasis.
Standard ist die Anzeige des Euro-Preises auf Stundenbasis. Die Einstellung
wirkt sich direkt auf Beschriftung und Inhalt der Kosten-Spalte in der
Providertabelle aus.
Verschiedenes
Anzeige in der Titelleiste
antiwucher:BestbyCall kann auf Wunsch während der Verbindung die
laufenden Gebühren, die bisherige Onlinezeit sowie die Zeit bis zum nächsten
Takt in die aktive Anwendung einblenden.
Einige Anbieter von "Geldverdienen-beim-Surfen"-Programmen haben sich
entschieden, dass diese Funktion sich nicht mit dem von ihnen angebotenen
Dienst vereinbaren lässt und schließen die gleichzeitige Verwendung von
antiwucher:BestbyCall und dem Surf-Programm des Anbieters in ihren AGB aus.
Die Anzeige von Gebühreninformationen in antiwucher:BestbyCall zu
deaktivieren reicht hier nicht aus; Kunden von solchen Diensten müssen sich
für eine der beiden Anwendungen entscheiden.
Atomzeituhr
Auf Wunsch gleicht antiwucher:BestbyCall die Systemuhr bei jeder
Verbindung mit einem Zeitserver (NTP-Server der Uni Erlangen) ab. Da alle
Tarifberechnungen von antiwucher:BestbyCall auf Datum und Uhrzeit basieren,
ist eine korrekt gestellte Systemuhr von zentraler Bedeutung.
Startverhalten
Nach der Abwahl beendet sich antiwucher:BestbyCall nicht vollständig,
sondern zeigt erneut die Providertabelle und wählt den günstigsten Tarif
aus, wenn man diese Funktion aktiviert.
Fehlermeldungen und Lösungen
Mögliche Fehlermeldungen während der Installation:
"Bitte installieren Sie zuerst ein Modem"
antiwucher:BestbyCall lässt sich nur installieren, wenn
ein Kommunikationsgerät (Modem / ISDN-Karte) vorhanden und funktionsbereit
ist. Mit einem "T-DSL-Adapter Line 01" funktioniert der Verbindungsaufbau
nicht, ist nur dieser installiert, muss zunächst ein ISDN- / Modemtreiber
installiert werden.
In der Systemsteuerung kann man im Abschnitt Modem prüfen, ob und welche
Geräte installiert sind und meist auch eine Diagnose dieser Geräte
durchführen. Gegebenenfalls muss man die Installation des Modems wiederholen
oder das Gerät aus dem Gerätemanager entfernen, damit es bei einem Neustart
neu erkannt werden kann und mit den Herstellertreibern korrekt installiert
wird. Das genaue Vorgehen bei der Modeminstallation hängt aber stark vom
Modemhersteller und der verwendeten Windows-Version ab. Bei Fragen zur
Hardware-Installation ist daher das Handbuch oder die Webseite des
Herstellers zu beachten.
"Ihre Windows-Version benötigt ein Update"
Windows 95 benötigt für volle DFÜ-Funktionalität ein
Update von Microsoft. Das Dialup-Networking-Update ist direkt bei Microsoft
unter
ftp://ftp.microsoft.com/softlib/mslfiles/msdun13.exe
erhältlich und muss installiert sein, damit die Installation von
antiwucher:BestbyCall durchgeführt werden kann.
"Bitte gib Deine Vorwahlnummer an!"
Nur wenn antiwucher:BestbyCall die Vorwahl kennt, von der
aus die Verbindungen hergestellt werden, können die Kosten für
Regionaltarife richtig angezeigt werden. Ein leeres Vorwahl-Feld ist nicht
zulässig.
"Installer CRC invalid"
Dieser Fehler tritt auf, wenn die Installationsdatei nicht
im ursprünglichen Zustand ist (Prüfsummenfehler). Ursache kann ein
unvollständiger Download, aber auch eine durch Downloadmanager, Viren oder
sonstige Eingriffe veränderte Installationsdatei sein. Nach einem neuen
Download sollte die Installation in den meisten Fällen funktionieren.
Mögliche Fehlermeldungen und Probleme beim Verbinden:
"Interner Fehler bei der Echtheitsbestätigung",
"Fehler A630", "error_ppp_no_protocol_conf", jede Verbindung wird sofort
"vom Remote-Computer getrennt":
antiwucher:BestbyCall benutzt zum Verbindungsaufbau
Komponenten des DFÜ-Netzwerks. Alle genannten Fehlermeldungen beziehen sich
auf fehlende oder beschädigte Bestandteile des DFÜ-Netzwerkes und treten in
erster Linie unter Windows 9x/ME auf. Abhilfe: Das DFÜ-Netzwerk von der
Windows-CD hinzufügen (über das Windows-Setup oder Start | Einstellungen |
Systemsteuerung | Software | Registerkarte "Setup"). Ist die Komponente
bereits installiert, kann sie durch Entfernen und neues Hinzufügen in den
ursprünglichen Zustand versetzt werden.
Besetzzeichen während oder nach dem Wählen der
Rufnummer, "kein Anschluss"
Telefonanlagen benötigen oft eine Null als Amtsvorwahl, in
antiwucher:BestbyCall lässt sich diese Amtskennziffer in den Optionen unter
der Registerkarte "Modem" eintragen. So wie man selbst bei Telefongesprächen
ins Festnetz die Null vorwählt, hängt antiwucher:BestbyCall den Inhalt des
Feldes vor der eigentlichen Providerrufnummer an und bekommt so zunächst ein
Amt, über das die Verbindung zum Provider aufgebaut wird.
Obigen Fehler erhält man in wechselndem Wortlaut wenn keine Amtskennung
eingetragen ist, eine falsche Amtskennung eingetragen ist (die eigene
Vorwahl o.Ä.) oder irrtümlich eine Amtskennziffer eingetragen wird, obwohl
keine Telefonanlage im Einsatz ist.
Da viele der in antiwucher:BestbyCall vertretenen Providerrufnummern mit
einer Dienst-Kennung wie 0191, 0192 oder 0193 beginnen, führt eine
Telekom-seitige Sperrung der 019x-Rufnummernblöcke zum Schutz vor teuren
0190-Verbindungen ebenfalls zu Fehlermeldungen wie oben angeführt. Auch
einige ISDN-Anlagen bieten solche Funktionen und blocken so unter Umständen
den Verbindungsaufbau durch antiwucher:BestbyCall. Im Zweifelsfall kann die
von antiwucher:BestbyCall angezeigte Nummer am Telefon gewählt werden, um zu
prüfen, ob die Nummer gewählt werden kann. Eine differenziertere
Stilllegung, die die in antiwucher:BestbyCall vertretenen 019-Blöcke
unberührt lässt, ist bei der Telekom gegen Gebühr möglich, Auskunft erteilt
jeder T-Punkt. Beim Wechsel des Telefonanbieters (Preselection) ist der
entsprechende Preselection-Vertrag maßgeblich, nicht die von
antiwucher:BestbyCall angegebenen Tarife. Einige Anbieter ermöglichen nach
dem Wechsel keine by-Call-Verbindungen mehr oder nur zu geänderten
Bedingungen; Auskunft erteilen in solchen Fällen die Vertragsbedingungen
oder der Anbieter selbst.
"Die Verbindung wurde durch den Remote-Computer
getrennt":
Ursache können Überlastung des Providers oder
providerseitige Trennung wegen einer bestimmten Zeit der Inaktivität sein,
die einige Anbieter einwahlseitig eingerichtet haben. Im ersten Fall behilft
man sich mit dem nächst-günstigen Tarif in antiwucher:BestbyCall. Wurde man
z.B. beim lesen längerer Texte getrennt, helfen sich selbst neu ladende
Seiten wie einige Nachrichtenangebote, die man in einem separaten Fenster
öffnet oder ein Mailprogramm, das in Abständen automatisch ein Postfach
abfragt. Beides erzeugt periodisch Netzwerkverkehr und verhindert
Verbindungsabbrüche wegen Inaktivität.
Wechselwirkungen mit anderen Programmen:
Internet Explorer / Outlook
Standardmäßig sind diese Programme oft für die Verwendung eines
einzelnen, bereits existierenden DFÜ-Wähleintrags konfiguriert. Die
antiwucher:BestbyCall-Verbindung wird dann entweder getrennt oder durch
Verbindungsaufforderungen durch Windows ("Verbinden mit...") behindert. In
der Systemsteuerung kann man in den Internetoptionen unter "Verbindungen"
den Internet Explorer anweisen, die über antiwucher:BestbyCall hergestellte
Verbindung zu benutzen und ansonsten eine Fehlermeldung auszugeben, dass
keine Verbindung besteht. Dazu aktiviert man die Option "Keine Verbindung
wählen" bzw. "LAN / immer verbunden", je nach Windowsversion. Die Verbindung
muss dann von Hand mit antiwucher:BestbyCall hergestellt werden, eine
automatische Einwahl gibt es aus Sicherheitsgründen nicht.
Für Outlook / Outlook Express nimmt man die Einstellung, dass keine bestimmt
DFÜ-Verbindung von Windows gewählt werden soll, in den Kontoeinstellungen
(unter Extras | Konten) vor. Unter der Registerkarte "Verbindung" in den
Kontoeigenschaften kann man hier ebenfalls "Keine Verbindung wählen"
aktivieren.
FairAd-Client, "Surf4Money"-Programme
Vor dem gleichzeitigen Einsatz von antiwucher:BestbyCall und solchen
Abrechnungs-Programmen von Werbediensten sollten die Nutzungsvereinbarungen
des Werbe-Anbieters auf einen Ausschluss von Einwahltools wie
antiwucher:BestbyCall geprüft werden. FairAd erlaubt seinen Kunden
beispielsweise nicht, das FairAd-Programm bei Einwahlen über
antiwucher:BestbyCall zu benutzen. Grund dafür ist, dass der Dienst die
Titelzeile des Browsers betrachtet, um das Nutzerverhalten auszuwerten und
so auch evtl. Manipulationen oder Betrugsversuche erkennen zu können. Da
antiwucher:BestbyCall für die Einblendung der Kosten und weiterer
Verbindungsdaten die Titelleiste ändern kann, hat FairAd den
antiwucher:BestbyCall auf die Liste der Programme gesetzt, die nicht
gleichzeitig genutzt werden dürfen. Dass die Gebührenanzeige in
antiwucher:BestbyCall deaktiviert werden kann, spielt für den Anbieter hier
keine Rolle. Nutzer solcher Dienste müssen bei der
antiwucher:BestbyCalleinwahl ggf. andere Programme deaktivieren oder auf die
Nutzung von antiwucher:BestbyCall verzichten.
Alle Programme, die gleiche oder ähnliche Aufgaben wie
antiwucher:BestbyCall übernehmen sollen, können zu wechselseitigen
Beeinflussungen führen und sollten deshalb für die Dauer der
antiwucher:BestbyCalleinwahl deaktiviert werden. Im Zweifelsfall lässt sich
einfach ausprobieren, ob bestimmte Programme mit antiwucher:BestbyCall
kooperieren. Im Fehlerfall können wir aber nur bei solchen Problemen helfen,
die auch bei Deaktivierung dieser Programme auftreten. Bitte wenden Sie sich
ansonsten an den Hersteller der Dritt-Software.
0190-Warner prüfen i.d.R. nicht nur die Rufnummer, die das Modem wählen
soll, sondern auch die Art des Verbindungsaufbaus. Bei der Einwahl über
antiwucher:BestbyCall warnen einige Programme mit oft verwirrenden Meldungen
und deuten an, dass mit der Verbindung etwas nicht in Ordnung sein könnte.
In solchen Fällen ist die Meldung so zu interpretieren, dass vor einem
Verbindungsaufbau über ein Dialer-Programm gewarnt wird, nicht vor
anfallenden 0190-Kosten. antiwucher:BestbyCall fällt zwar in die Kategorie
der Internet Dialer (= Wählprogramme), die Providertabelle enthält aber
keine 0190- oder vergleichbare Nummern, sondern ausschließlich die
offiziellen Internet-by-Call-Rufnummern der vertretenen Provider sowie
aktuell einen 0800-Zugang. Durch Manipulation andere Nummern in
antiwucher:BestbyCall zu platzieren, ist nicht möglich.
T-Online- / AOL - Software
Beide Onlinedienste nehmen mit ihrer Software zum Teil recht umfangreiche
Änderungen am System des Nutzers bzw. dessen Einstellungen vor. So hat der
T-Online-Decoder lange Zeit den mitinstallierten Netscape Communicator so
konfiguriert, dass nur T-Online-Verbindungen genutzt werden konnten, bei
einer antiwucher:BestbyCalleinwahl dagegen nur Fehlermeldungen erschienen (HTTP
Error 403 - Forbidden / Verboten). Deaktiviert man die T-Online-Proxies,
indem man in Netscape unter Bearbeiten | Einstellungen | Erweitert | Proxies
die Option "keine Proxies verwenden" aktiviert, bleibt die Fehlermeldung
aus. Verbindungen mit T-Online funktionieren so weiterhin. Generell gilt,
dass Anbieter-spezifische Einstellungen wie Proxies für die
antiwucher:BestbyCalleinwahl deaktivier werden sollten, um Konflikte zu
vermeiden.
AOL-User stellen oft fest, dass auf dem eigenen System noch kein
DFÜ-Netzwerk installiert ist oder dieses nicht funktioniert. Fügt man das
DFÜ-Netzwerk neu von der Windows-CD hinzu, nachdem man es ggf. im
Windows-Setup erst vollständig deinstalliert, kann aber auch die
AOL-Software problemlos neben antiwucher:BestbyCall betrieben werden. Für
AOL-spezifische Einstellungen am Browser gilt ebenfalls, dass diese für die
Dauer der antiwucher:BestbyCall-Verbindung deaktiviert werden sollten. So
können besonders im Browser eingestellte Startseiten, die nur bei einer
AOL-Einwahl angezeigt werden können, bei der antiwucher:BestbyCalleinwahl
störende Fehlermeldungen verursachen.